Assassins Creed 2 (ReView)

Kampf, Unterdrückung, Attentate – Aber auch Schleichen, Belauschen und natürlich die unfassbar weite Welt, in die man neben den Missionen eintauchen kann, von den Dächern den Ausblick genießen oder einfach nur seine Ausrüstung verbessern : All das ist Assassins Creed 2, das neue Werk aus dem Hause Ubisoft. Doch der neuartige Kopierschutz macht Ärger.

Handlung

Ezio Auditore da Firenze, ein junger Adliger, rutscht von seinem schönem Leben in Florenz urplötzlich in Verschwörungen voller Verrat, Intrigen und Geheimnissen ab. Als seine Vater und seine Brüder gefangen genommen werden, verrät ein Richter die Familie, was für diese den Tod am Strang bedeutet. Ezio muss seine Mutter und Schwester verstecken. In seinem Haus findet er die Assassinenkleidung, von der ihm sein Vater vor seinem Tod erzählte. Von seinem Onkel Mario erfährt er, das seine Familie schon seit Generationen das Schwert als Assassine schwingt. Von ihm bekommt er auch wichtige Kampftechniken beigebracht.

Steuerung

Die Steuerung ist sehr gewöhnungsbedürftig und sicher auch verbesserungswürdig. Doch eigentlich benötigt man neben Bewegungskontrolle und Maus nur vier Tasten. Die Aktionen, die man je nach Situation mit ihnen durchführt, sind oben rechts im Bildschirm aufgeführt. Man entscheidet nun noch zwischen dem Normalen und dem Auffälligen Modus. Im Normalen Modus bewegt Ezio sich langsam, Aktionen wie Klettern sind gar nicht oder nur bedingt möglich. Allerdings ist er hier weniger auffällig für Feindliche Soldaten oder Wachen, die fast überall in jeder Stadt positioniert sind. Im gleichnamigen Auffälligen Modus kann Ezio Sprinten, Feinde umwerfen, Wände hochlaufen und sich an Vorsprüngen hochkraxeln. Sehr gut an der Steuerung wahr für mich, das man für Spezialattacken keine neue Tastenbelegung braucht, nein, wir müssen uns nur die geeignete Position suchen. Zum Beispiel steht Ezio auf einem Dach, unter ihm ein Feind. Nun darf der Abstand zwischen Ezio und der Wache nicht zu groß sein, damit Ezio sich beispielsweise auf ihn stürzen und ihm seine Klinge zwischen die Rippen rammen kann.

Waffen

In Sequenz Eins muss Ezio sich noch komplett mit den Fäusten gegen seine Gegner erwehren. Dieses ist nicht nur bloßes linke Maustasten klicken; durch Aktionen wie Festhalten, Treten, Werfen oder Kopfnuss wird das Kämpfen mit den Fäusten zum taktischem Spektakel. Da Ezios Feinde natürlich auch drauf los hauen, darf er das Ablocken nicht vergessen, da sich die Gesundheit nicht wie im Vorgänger selbst regeneriert. Im Laufe des Spiels baut uns Leonardo da Vinci Waffen, doch die Meisten muss Ezio mit Geld, das er sich entweder durch das Erfüllen von Missionen oder zusammenstehlen verdient, in den Schmiedewerkstätten erstehen.

Gameplay

Ezio ist kein Gott, daher ist auch sein Leben begrenzt. Um zu Verhindern das er stirbt, kann er zu Ärzten, die sich an Marktplätzen aufhalten, gehen. Bei ihnen kann er sich entweder direkt heilen lassen, oder sich Medizin zum Mitnehmen kaufen. Diese ist in Kämpfen zwar nützlich, doch ist sie auch teurer als sich direkt heilen zu lassen. Die Menge an tragbarer Medizin hängt von der Größe der Beutel ab, die Ezio bei Schneidern erstehen kann. Ezio kann Schatzkarten kaufen, die ihn zu den Geldvorräten führen, die in jeder Stadt verteilt sind ( Sehr nützlich, da man den Kaufpreis der Karte ungefähr vervierfacht ). Ezios Fortbewegungsmethoden sind vielfältig. Entweder verhält er sich normal auf dem Boden der Städte, oder er sucht sich eine aufregendere Art aus. Da wären Schwimmen, bei dem man zwischen schnell und langsam unterscheidet und sogar Kopfsprünge oder Untertauchen möglich sind. In Venedig sollte man nicht versäumen, mit einer Gondel die Gewässer zu erkunden. Natürlich steht auch wieder die Möglichkeit zu Verfügung, die Stadt auf den Dächern zu überqueren. Allerdings sollte man sich da nicht von den Bogenschützen erwischen lassen. In einer Mission darf sich Ezio sogar in eine von Leonardo da Vinci persönlich entworfene Flugmaschine hängen, um so in den Palast des Dogen von Venedig zu gelangen.

Kopierschutz

Um Raubkopierer abzuschrecken, hat Ubisoft gleich drei Neuerscheinungen mit einem neuen Kopierschutz ausgestattet. Assassins Creed 2, Silent Hunter 5 und die Siedler 7 müssen zum Spielen ohne Unterbrechung mit dem Internet verbunden sein. Das Spiel steht mit den Ubisoft-Masterservern in einem regen Datentransfer, sodass, sobald die Internetverbindung unterbrochen wird, das Spiel stoppt und es erst wieder freigibt, wenn sie wiederhergestellt ist. Diese Methode schützt zwar gut vor Hackern und Raubkopierern, ist aber für manche Personen ein Anlass, es sich nicht zu kaufen. Das Spielen in Bus und Bahn, in manchen Hotels oder draußen mit einem Laptop wurde hiermit unmöglich gemacht. Dazu kommt, das etwa ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland keinen eigenen Internetanschluss hat. Und sind die Masterserver einmal down, sitzen auf der ganzen Welt mehrere Millionen Gamer im Dunkeln.

Fazit

Ich persönlich war begeistert und konnte das Spiel nur schwer wieder aus der Hand legen. Die Missionen und sind abwechslungsreich und spannend gestaltet und nicht zu leicht, aber auch nicht zu schwer, die Grafik ist sehr gut und der Spielspaß der Höchste, den ich seit langer Zeit hatte. Danke Ubisoft für dieses Spiel!

Dank an Ezio

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