Battlefield Bad Company 2 (ReView)

Im neuen Battlefield geht es vor allem darum, soviel wie möglich zu zerstören. Die Möglichkeiten sind dabei fast unbegrenzt. Von Granatenwerfern über C4 bis zur guten alten Javelin: Hier gibt es wirklich keine Grenzen. Wir haben BFBC 2 getestet, gezockt und berichten jetzt über den Singleplayer.

Bei Battlefield soll es einen Singleplayer geben? Das klingt zunächst komisch, vor allem für eingeschweißte BF2 Gamer. Es ist aber gar nicht so abwegig, da bei nahezu jedem so aufwendig gemachten Game ein Singleplayer vorhanden ist, und wer sagen will, das die Bad Company nicht durch die unterschiedlichsten Gelände kriechen muss, um seine Gegner zu besiegen, sollte sich schnell vom Gegenteil überzeugen.

Auch wenn Battlefield 2 noch so gut war: Eines gab es nicht, nämlich zerstörbare Umgebung. Grade campen wir auf dem Dach eines Hauses mit einem Sniper-Gewehr, schon steht auf dem anderen ach ein Spieler mit Raketenwerfer, der gleich mal schnell das ganze Gebäude in Stücke reißt. So ist jede Deckung unsicher, denn durch mächtige Waffen oder Geschütze wird in jede Mauer ein Loch gesprengt. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht daneben steht, denn sonst könnte man leicht von Betonstücken getötet werden. Auf diese Art und Weise kann während des Spiels eine bewaldete Fläche das reinste Rodungsgebiet werden, Wohngegenden Baustellen oder im Boden riesige Krater entstehen.

Das Spielgefühl wird durch die aufwendig gemachten Charaktere aufgepusht, die öfter mal coole und freche Sprüche auf Lager haben. Die Sounds, die bei Schießereien oder Explosionen entstehen sind filmreif und auch, wenn wir durch den Dschungel kriechen, ist der Sound sehr abwechslungsreich. Einige Sachen, die bei BF2 bemängelt wurden, worden in BFBC2 verbessert. Da wären zum Beispiel der Nahkampfangriff. Wo man in BF2 noch erst das Messer auswählen musste, kann man hier einfach vom Spieler belegte Taste drücken, Marlove zieht automatisch sein Messer uns sticht drauf los, was ein bisschen an Call of Duty erinnert. Auch heilt unsere Spielfigur automatisch was einem den Einstieg ins Spiel vereinfacht. Wählen kann man zwischen drei Schwierigkeitsgraden, nämlich Leicht, Mittel und Schwer:) Das Spiel wird hin und wieder von Zwischensequenzen unterbrochen, die aber keinesfalls nerven.
Zu bemängeln wäre die mit 8 Stunden relativ kurze Spielzeit und die Schlampig gemachte Levelumgebung. Häuser wiederholen sich in manchen Leveln immer, sodass man schon auswendig weiß, wo zum Beispiel das nächste Feuer zu finden ist.

Fazit: Ein gelungener Singleplayer, doch wer sich das Game kauft, wird wohl eher den Multiplayer zocken. Da die Missionen nicht sehr abwechslungsreich gestaltet sind, verliert man schnell den Spielspass. Trotzdem macht es extrem Spaß, durch die Gegend zu ziehen und die Umgebung zu zerstören.

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